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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Lufo IV Projekt: SAMSYS I - Safety Performance Index (SPI)

Lupe

Quantitative Bewertung von Risiken
und deren Abwehrmaßnahmen im Luftverkehr

Projektziele

Das Projekt SAMSYS wurde von der Lufthansa AG initiert um die Möglichkeiten für die quantitative Messung von Risiken und entsprechenden Abwehrmaßnahmen zu erforschen. Hierzu wurde eine Forschungsabteilung FRA CF/J eingerichtet. Zusammen mit den Verbundpartnern (siehe folgende Tabelle) wurden Safety Performance Indikatoren (SPIs) entwickelt, die die einzelnen Risikofaktoren im Verhältnis zu einem festgelegten Sicherheitsziel aufzeigen.

Projektübersicht

Lufo IV Projekttitel
SAMSYS - Safety Performance Index (SPI)
Quantitative Bewertung von Risiken und deren
Abwehrmaßnahmen im Luftverkehr
Projektträger
DLR PT Luftfahrtforschung und -technologie
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
Verbundführer
Lufthansa AG
Cpt. Manfred Müller / Heinz Liebminger
TUB Projektleitung
Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hüttig
Dr.-Ing. Oliver Lehmann
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Dipl.-Ing. Ekkehart Schubert
Studentischer Mitarbeiter
Daniel Schoolmann
Verbundpartner
Ludwig-Maximilians-Universität München
Technische Universität München
BIBA - Uni Bremen
Cognidata GmbH

Aufgaben der TUB

In enger Zusammenarbeit mit der Lufthansa wurden von der TUB sogenannte TOP-Events (=Ereignisschwerpunkte der Zivilluftfahrt) ermittelt. Aus der Analyse unterschiedlichster internationaler statistischer Quellen (wie z.B. IATA, ICAO, EASA) und dem betriebsinternem Berichtswesen der Lufthansa, wurden die Auftrittswahrscheinlichkeiten relevanter Bedrohungen ermittelt. Die identifizierten Gefahren wurden dann mittels einer standardisierten Taxonomie (ICAO ADREP / ECCAIRS) aufgeteilt und in ein Verhältnis zur Anzahl der Flugbewegungen gesetzt. Mit Hilfe dieser analytischen Betrachtung konnte das Unfallrisiko von Einzelrisiken quantitativ abgeschätzt werden. Ein wichtiges Augenmerk lag hierbei in einer ersten groben Abschätzung von Dunkelziffern, die sich u.a. aus nicht gemeldeten Ereignissen im Berichtswesen und weiteren Datenquellen ergibt.

A340-600 Simulatorversuche bei Lufthansa Flight Training (LFT) in München
Lupe

Im Mai/Juni 2011 wurde gemeinsam mit der TU München (Lehrstuhl für Ergonomie) eine Studie an zwei Simulatoren der Lufthansa Flight Training durchgeführt. Wichtigstes Ziel der Simulatorstudie war die Erforschung der manuellen Fähigkeiten der Piloten und die Entscheidungsfindung bei der Durchführung eines Fehlanflugverfahren (Go-Arounds) bei standardisierten Randbedingungen in einem "between groups" Design. Hierzu wurden Kapitäne mit Kopiloten im direkten Vergleich in einem Szenario auf ihrem üblichen Flugzeugmuster (A340/A320) gemessen. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden 2012/2013 in mehreren Veröffentlichungen publiziert und in Expertenkreisen präsentiert.

Das folgende Video zeigt exemplarisch die kurze Beispielsequenz eines manuellen Anflugs (engl. raw data approach) aus den Versuchen :

SAMSYS Versuche (Video)



Veröffentlichungen

Zusatzinformationen / Extras

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Lehrbeauftragter

Dipl.-Ing. Ekkehart    Schubert
Tel. +49 (0)30 314 - 25617
Raum F 307

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