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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Integriertes Konzept der Multi Sektor Planung
Forschungsprojekt im Rahmen der DFG Forschergruppe "Mensch-Maschine-Interaktion in kooperativen Systemen der Flugsicherung und Flugführung"

Projektförderung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Wissenschaftliche Mitarbeiter
Dipl.-Ing. Niels-H. Stark

Beschreibung des Konzeptes

Lupe

Im heutigen Luftverkehrssystem klafft eine Planungslücke zwischen dem strategischen Air-Traffic-Flow-Mangement (ATFM) und der taktischen Planung des Planungslotsen eines Kontrollsektors. Während das ATFM Steuerungsmaßnahmen mit einem Vorlauf von Stunden vor dem Einflug in den Sektor vorsieht, steht den Lotsen im jeweiligen Kontrollsektor ein Planungshorizont von maximal 20 Minuten (mit wenig genauen Daten) zur Verfügung.

Ein Multi Sektor Planer kann an dieser Stelle mittelfristige, sektorübergreifende Steuerungsmaßnahmen anbieten, die auf die aktuelle Verkehrssituation zugeschnitten sind. Das Potential einer solchen Planungsinstanz, Kapazitäten freizusetzen, ist unumstritten. Sie schafft jedoch neue Probleme bei der Abstimmung zwischen den beteiligten Instanzen (Multi-Sektor-Planer, Sektorlotse, Luftfahrzeug) und erfordert daher die Entwicklung eines detaillierten Kommunikationskonzeptes während der Flugplanverhandlung.

Desweiteren ist eine klare Zuweisung der Verantwortung an die beteiligten Operateure notwendig, da ein Luftfahrzeug zu einem Zeitpunkt mit zwei Flugsicherungseinheiten in Verbindung stehen kann. Der MSP verfügt über präzise Daten des bordseitigen Flight Management Systems, die mittels eines Bord-Boden Data Links in das Flugsicherungsbetriebssystem integriert werden und dort der Analyse eines Konflikterkennungs- und -lösungssystems unterworfen werden.

Es handelt sich hierbei um ein MTCA (Medium Term Conflict Assistance) - Tool, das dem MSP mittelfristig drohende Planungskonflikte signalisiert und ihm für jeden Konflikt mehrere Lösungsvorschläge berechnet. Diese können bei Bedarf visualisiert und als Constraint List in das Cockpit übertragen werden.

Die Radarbildschirme werden unter Verwendung der "ODS Toolbox" erstellt. Notwendige Modifikationen können somit nach dem Verfahren des Rapid Prototyping bereits während der Entwicklung realisiert werden.

Zusatzinformationen / Extras

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