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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Mensch-Maschine-Interaktion in kooperativen Systemen der Flugsicherung und Flugführung
Forschungsprojekt der DFG Forschergruppe

Sprecher der Forschergruppe
Prof. Dr.-Ing. M. Fricke
Prof. Dr. Klaus-Peter Timpe (Stellvertreter)
Projektförderung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Teilprojekte
Interdisziplinäres Projekt der Fachgebiete Luftfahrttechnik, Psychologie und Arbeitswissenschaften.

Teilprojektleiter
Prof. Dr.-Ing. Manfred Fricke (TP1)
Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hüttig (TP2)
Prof. Dr. Klaus Eyferth (TP1)
Prof. Dr. Helmut Jungermann (TP1)
Prof. Dr. Klaus-Peter Timpe (TP2)
Prof. Dr. med. Friesdorf (TP2)
Wissenschaftliche Mitarbeiter
Dipl.-Inform. Yorck Hauß (TP1)
Dipl.-Psych. Cornelia Niessen (TP1)
Dipl.-Ing. Oliver Späth (TP1)
Dr. phil. Doris Dehn (TP1)
Dipl.-Ing. Niels-H. Stark (TP1)
Dipl.-Ing. Geerd Anders (TP2)
Dr.-Ing. Thomas Müller (TP2)

Projektbeschreibung

Lupe

Zukünftige Betriebskonzepte der Flugsicherung gehen von der Integration von Funktionen bordgestützter Systeme (Flight Management Systeme) in das Flugsicherungssystem aus, um die bodengestützten Luftverkehrsplanungs- und -überwachungsprozesse auf der Basis hochgenauer, bordgestützter Positionsbestimmungen und Plandaten der Luftfahrzeuge zu optimieren.

Die Schwerpunkte zukünftiger Maßnahmen zur Verbesserung des Flugsicherungssystems liegen u.a. in der verbesserten Vorausplanung und Abstimmung der Planungs- und Handlungsabsichten zwischen Bord- und Bodensystemen sowie in der Entwicklung von Strategien und Systemen zur Erkennung und Lösung von potentiellen Konflikten. Für die technische Realisierung bietet sich ein direkter Data Link zwischen Boden und Bord beispielsweise über das Sekundärradar Mode S an.

Die im Oktober 1996 neu eingerichtete interdisziplinäre Forschergruppe "Mensch-Maschine-Interaktion in kooperativen Systemen der Flugsicherung und Flugführung" stellt sich die Aufgabe, Veränderungen in der Mensch-Maschine-Interaktion bei dem Einsatz zukünftiger Systeme in der Flugsicherung und Flugführung zu untersuchen. Die Verläßlichkeit des Systems "Luftverkehr" kann nur dann aufrechterhalten werden, wenn die sich ändernden Verfahrensweisen auf die Tätigkeit der Operateure abgestimmt werden. Daher liegt der zentrale Forschungsschwerpunkt der Forschergruppe in der Beschreibung und Gestaltung eines am Menschen orientierten Betriebskonzepts.

Die Entwicklung von Systemkomponenten und die Abschätzung der Folgen erfordern also von vornherein eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Zur Schaffung der notwendigen Voraussetzungen für die Untersuchung der Interaktionen hat das Team zunächst über ein lokales Netzwerk ein Simulationssystem "Boden - Data Link - Bord" aufgebaut. Die Bordseite mit modernem Cockpit wird in diesem System vorrangig durch den A340/330 Full Flight Simulator des Zentrums für Flugsimulation Berlin (ZFB) repräsentiert. Für die Bodenseite wurde ein Simulationssystem eines Lotsenarbeitsplatzes für die Sektorkontrolle entwickelt.

Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Forschergruppe ist ein interdisziplinäres Projekt, bestehend aus den Fachgebieten der Flugführung und Luftverkehr, Psychologie und Mensch-Maschine-Systeme. Die auf einzelne Teilprojekte verteilten Themenstellungen werden von sechs Hochschullehrern, neun wissenschaftlichen Mitarbeitern und sechs studentischen Hilfskräften bearbeitet. Das Forschungsprogramm ist auf einen Zeitraum von sechs Jahren angelegt.

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