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Flugführung und LuftverkehrAirbus A330-300 SRF

Flugführung und Luftverkehr

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Scientific Research Facility (SRF)

SRF Workstation
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Die Scientific Research Facility (SRF) ist mit einer professionellen Airbus-A330-Echtzeit-Simulationsumgebung ausgestattet, jedoch verfügt die SRF über kein eigenes Sicht- und Visualisierungssystem für die Außensicht. Vordergründig werden an der SRF Workstation Forschungsvorhaben vorbereitet und umgesetzt. So lassen sich innovative Anzeigephilosophien in den Simulationsprozess integrieren oder neuartige Steuereingabegeräte und Flugsteuerungsrechner implementieren.

Airbus A330/A340 Full-Flight Simulator (FT21 in Betrieb bis 2009)

Cockpit des A330/340 Flugsimulator an der TUB (bis Juli 2009)
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Am Institut für Luft- und Raumfahrt stand von 1993 bis Juli 2009 ein vom Luftfahrtbundesamt (LBA) zertifizierter Flugsimulator des Typs Airbus A330/340 Full-Flight Simulator (FFS) der höchsten Zulassungsstufe Level D (nach JAR STD 1A). Planung und Betrieb des Simulators erfolgte durch das Zentrum für Flugsimulation Berlin GmbH (ZFB) in enger Kooperation mit der Lufthansa Flight Training Berlin GmbH (mit Sitz am Flughafen Berlin-Schönefeld).

Der Simulator diente neben dem Training von Piloten auch der Durchführung verschiedener Lehr- und Forschungsaufgaben.

A330 Scientific Research Facility (SRF)

Beobachtung der ESSAI Versuche an der Scientific Research Facility (SRF)
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Der Simulator war zusätzlich mit einer speziellen Forschungseinrichtung (engl. Scientific Research Facility - SRF) ausgestattet.

Diese Einrichtung ermöglichte es auf Schnittstellen des Simulators zuzugreifen, um eigene Software und Systeme zu implementieren, sowie originale Hardware mit Softwarekomponenten zu koppeln.

Mittels fest installierter Kameras konnten aus dem Cockpit Audio und Videosignale an der SRF wiedergegeben (siehe Bild) und aufgezeichnet werden. Eine Software zur Datenaufzeichnung (Data Gathering Utility - DGU) hat einen Zeitstempel vom Videosignal gemeinsam mit Simulatordaten auf Festplatte gespeichert.

Verkauf des A330/340 FFS an die Finnair Flight Academy (Helsinki)

Blick in die leere Simulatorhalle an der TUB
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Der Simulator wurde im Juli 2009, einen Tag nach Abschluss der Versuchsreihe STENA, ausser Betrieb genommen und abgebaut. Er befindet sich nun im Besitz und Betrieb der Finnair Flight Academy in Helsinki (Finnland).

Im Februar 2010 wurde dort im Rahmen des Forschungsprojektes PPB eine Versuchsreihe mit 20 Piloten durchgeführt. Nach einer weiteren Versuchsreihe im Forschungsprojekt GLS wurde der Simulator dann durch Finnair auf Airbus Standard 1.4 gebracht und hierbei die Schnittstellen für die Forschung leider entgültig gekappt. 

Weiterführende Informationen/Veröffentlichungen zum A330/340 FFS

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